Der Landkreis Belgard-Schivelbein in Pommern    

                                

 

Arnhausen / Lipie

Heyde / Modrzcwiec  Jeseritz / Jezierzyec  Passentin / Paszecin

 

Gruß aus Arnhausen

Arnhausen, mit den Ortsteilen Heyde, Jeseritz und Passentin, wird durch die Kreisstraße über Groß Rambin verkehrsmäßig erschlossen. Noch in der Zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird es ein kleines Dorf genannt mit kaum 500 Einwohnern.

    Die Kirche            

Arnhausen, früher auch Tarnhausen, Tharnhusen oder Tarnhusen genannt, wird im Jahre 1280 im Zusammenhang mit dem Schloß Tharnhuß erstmals urkundlich erwähnt. 1523 ist der Ort Stammsitz des Geschlechts von Manteuffel. Der endgültige Name Arnhausen dürfte gegen Ende des 17. Jahrhunderts entstanden sein, als der Ort in drei Teile zerfiel. Als Besitzer tauchen die Namen Glasenapp, Zastrow, Damitz und Klitzing, später auch wieder von Manteuffel, auf.

                          Die Mühle 1926          und 1936       

Quelle: Der Kreis Belgard, S. 348

Arnhausen 1655

Besitzer: Asmus von Manteuffel

Einwohner: David Berkhan, Schuster

Daniel Hitze, über 80 Jahre

Hans Zuche, 56 Jahre, früher Hofmeister bei Georg Manteuffel

Carsten Michel, 36 Jahre

Carsten Michel der Ältere

Michel Michel

Jürgen Ventzke, Bauern

Die Höfe von

Peter Michel, Carsten Sieferdt, Chim Rutker, Jacob Hitze

Urban Grotman, Marten Wiedenhaupt, Hans Potratze, Hans Bircke

Michel Knust, Michel Borke, 

Michel Rache, Bauern

Jürgen Rucke,

Chim Jähne, Kossäten, sind im Kriege wüst geworden.

Quelle: Schulmann, Einwohnerverzeichnisse von Hinterpommern, S. 127

Aus der Geschichte:

Bekanntlich hatten die Franzosen 1807 den Siegeswagen vom Brandenburger Tor in Berlin als Siegesbeute nach Paris gebracht. 1815 wurde der Siegeswagen den Parisern wieder weggenommen. Ein Arnhauser, der Huf- und Waffenschmied Franz Gottlieb Hensel, gehörte zu der Begleitmannschaft auf dem Transport von Paris nach Berlin. Er half auch dabei, den zurückeroberten Siegeswagen wieder an seinen alten Standort zu bringen.

Einwohner 1939: 736

Haushalte: 173

Poststation: Schivelbein

Bahnstation: Groß Rambin

Quellen:

Der Kreis Belgard, Sagen und Geschichten

Niekammer`s Landwirtschaftliches Adressbuch der Provinz Pommern

Arnhausen 1867

Im Jahre 1867 gehörte zum Ort auch noch das Vorwerk Bornbruch. Im Bezirk Arnhausen wohnen 732 Einwohner in 108 Wohnhäusern. Der Viehbestand beträgt: 92 Pferde, 220 Rinder, 2994 Schafe, 234 Schweine, 27 Ziegen und 40 Bienenstöcke.

Quelle: Berghaus, Landbuch des Herzogtums Kaschubien

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Dieter Schimmelpfennig