Venzlaffshagen / Wieclaw

Venzlaffshagen war ein kleines Komtureidorf mit vielen Ausbauten. Es liegt 10 km südlich von Schivelbein an der Landstraße Schivelbein – Dramburg. Im Süden grenzt Venzlaffshagen an die Kreise Regenwalde und Dramburg. Südöstlich des Dorfes liegt der Venzlaffshagener See.

Grüße aus Venzlaffshagen

Einwohner 1939: 229
Haushalte: 54
Bahnstation: Schivelbein
Poststation: Venzlaffshagen über Schivelbein

Das Haus Vick

Elisabeth, Gräfin von Eberstein, Frau zu Naugard, verleiht das Schulzenamt zu Venzlaffshagen Hinz Langebecker mit Hof und Hufen. Sonntag vor des heiligen Gregorii 1503

Schüler und Lehrer 1926

Melchior von Barfuß, Landvogt der Neumark, verleiht das Schulzengericht zu Venzlaffshagen seinem lieben Paul Bennecke zum rechten Mannslehen. Schivelbein, am Tage Johannes des heiligen Täufers 1542

Die Kirche

Thomas Runge, Johannis – Ordensmeister, bestätigt dem Paul Bennecke das Schulzenamt zu Venzlaffshagen. Schivelbein, Freitag nach Andreas 1545

Venzlaffshagen auf der von Schmettau`schen Karte von 1780

Einwohnerverzeichnis mit Ortsplan und Plan der Umgebung

Opfer von Krieg und Vertreibung aus Venzlaffshagen

Kleine Fotosammlung Venzlaffshagen

Die Bauern von Venzlaffshagen

1736
8 Bauern
Jacob Bender, Schulze
Daniel Brand, Christian Priewe

1833
7 Bauern, 4 Kossäten
Benecke, Lehnschulze
Schmeling, Buck, Benecke, Klemp, Bick, Kretlow

1884
4 Bauern, 4 Halbbauern, 1 2/3 Bauer, 2 1/3 Bauern, 15 Eigentümer
Buck, 1/3 Bauer
Runge, Halbbauer
Buck, 2/3 Bauer
Benecke, Klemp
Müller, 1/3 Bauer
Dallmann, Halbbauer
Droese, Halbbauer
Bick, Schimmelpfennig
Schmeling, Halbbauer

siehe auch
Auszüge aus dem Schriftverkehr der Synode Schivelbein 1821 – 1921
Schreiben vom
28.5.1830, 30.6.1834, 24.3.1838, 28.6.1842, 29.6.1844, 13.3.1845, 3.4.1851, 11.11.1851, 2.7.1853, 4.7.1867, 16.6.1872, 15.10.1874

Die Pastoren von Venzlaffshagen

Quellen:
Der Kreis Belgard, Celle 1989
Johannes Hinz, Pommern Wegweiser, Würzburg 1992
Dr. A. Zechlin, Die historische Enwicklung der bäuerlich gutsherrlichen Verhältnisse, Baltische Studien 35, S. 33 – 98