Schlönwitz

Im Jahre 2004 konnte durch unsere Suchgruppen ein Massengrab von 29 deutschen Soldaten geborgen werden. In Verbindung mit Gebeinen wurden 22 Erkennungsmarken gefunden.

Die Soldaten fanden vermutlich bei dem Angriff am 05.03.1945 auf Schlönwitz den Tod und sind auf den Feldern liegen geblieben. Der Bauer Hilgendorf aus Schlönwitz hatte daraufhin alle Gefallen westlich der Chaussee Panzerin – Schlönwitz mit seinem Pferdewagen eingesammelt und am Waldrand unweit des Hauses des Ortsgruppenleiters Grütt begraben.

Fast alle dieser Gefallenen galten bis dahin als vermisst. Nun können nach über 60 Jahren endlich die Familien über ihr Schicksal informiert werden.

Anbei ein Bericht der Zeitung GEO Epoche, welcher über die Bergung dieses Massengrabes durch den VBGO e.V. berichtet.

Im Jahre 2005 wurden im Laufe einer Sondierung die sterblichen Überreste eines sowjetischen Soldaten am Ortseingang von Schlönwitz aus Labes kommend geborgen. Der Hinweis kam von einem polnischen Bauern, welcher von einer Grablage unter den Apfelbäumen in seinem Garten gehört hatte.

Der Soldat trug noch seine Auszeigungen „SLAWA“, „GWARDIA“ und „SA OTWAGU“ aufgrund derer er nach umfangreichen Nachforschungen in Moskau als der Obergefreiter Judin Sergej Stepanovich identifiziert wurde Er fiel am 04.03.1945 und war zu diesem Zeitpunkt 23 Jahre alt.. Derzeit versuchen wir die Familie ausfindig zu machen, um auch dieser nach über 60 Jahren über das Schicksal Ihres Vaters Auskunft geben zu können.

Der Soldat Stepanovich wurde mit militärischen Ehren durch die polnische Armee auf einem sowjetischen Soldatenfriedhof zur letzen Ruhe gebettet.